MPL-Förderverein beleuchtet die Schnittstelle von Physik und Medizin

Am 28. November 28, lud der Verein der Freunde und Ehemaligen des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts e.V. (MPL-Förderverein) zu seiner zweiten öffentlichen Veranstaltung ins Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) ein. Neben den exklusiven Einblicken in die dort betriebene Grundlagenforschung, bot die Veranstaltung den Besucher*innen die Chance, sich intensiv mit den Forschenden und den Vereinsmitgliedern auszutauschen.

„Wir freuen uns jedes Mal auf den regen Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit, und die Veranstaltungen des MPL-Fördervereins sind die perfekte Gelegenheit dafür“, sagt Prof. Florian Marquardt, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) und Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Marquardt eröffnete den Abend mit einem kurzen Überblick über die Forschung des MPL sowie des MPZPM und erläuterte die Aufgaben des Fördervereins. Dessen wachsende Mitgliedschaft sei insbesondere seit dem ersten Vereinstreffen im Juli 2025 ein erfreuliches Zeichen für das zunehmende Engagement, so der Vorsitzende.

Marquardt eröffnete den Abend mit einem kurzen Überblick über die Forschung des MPL sowie des MPZPM und erläuterte die Aufgaben des Fördervereins. Dessen wachsende Mitgliedschaft sei insbesondere seit dem ersten Vereinstreffen im Juli 2025 ein erfreuliches Zeichen für das zunehmende Engagement, so der Vorsitzende. Im wissenschaftlichen Überblick stellte er aktuelle Forschungsschwerpunkte vor – von grundlegenden physikalischen Fragestellungen in den Quantenwissenschaften bis hin zu Anwendungen von Erkenntnissen der Biophysik in den Lebenswissenschaften. Er betonte, dass diese Grundlagenforschung oft in internationalen und multidisziplinären Kooperationen betrieben werde. Auch die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit des vergangenen Jahres war Teil seiner Einführung, da diese eng mit der Aufgabe des Fördervereins verbunden ist. Dazu zählten etwa der Kinofilm ›Tracing Light‹, der in weiten Teilen am MPL gedreht wurde, die Aktionen zum Internationalen Tag des Lichts, die Teilnahme an der Blauen Nacht in Nürnberg oder die Lange Nacht der Wissenschaften mit zwei Standorten und einem Rekord von über 2.5000 Besucher*innen. Auch die Bundespreisträger*innen von Jugend forscht aus dem Fachbereich Physik waren 2025 am MPL zu Gast.

In dem inspirierenden Vortrag ›Falten erwünscht‹ stellte Prof. Kristian Franze, Leiter der Abteilung ›Neuronale Mechanik‹ am MPZPM, neue Erkenntnisse vor, welche Rolle physikalische Faktoren bei der Entwicklung und Regeneration des Nervensystems spielen und wie deren Messung hilft, das grundlegende Verständnis zu verbessern. Im Anschluss an den Vortrag gab es Gelegenheit zu Touren durch die Forschungslabore des MPZPM, darunter die Core Facility ›In-vivo Modellsysteme‹, die Core Facility ›Mikroskopie‹, die Core Facility ›Zellkultur‹ sowie die Labore der unabhängigen Forschungsgruppen ›Mechanobiologie des Fortpflanzungstraktes‹ und ›Biomechanik von Krebs‹. Die Gäste erhielten dabei seltene Einblicke in die aktuelle biophysikalische Forschung.

Der Abend klang bei einem gemeinsamen Dinner in offener Atmosphäre aus und bot reichlich Gelegenheit für Austausch und Vernetzung zwischen Forschungsgemeinschaft und Öffentlichkeit. 


Die nächste Veranstaltung wird am Donnerstag, den 9. Juli 2026, stattfinden.

 

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