Farbmaus
Die Maus ist das weltweit mit Abstand am häufigsten für Tierversuche eingesetzte Säugetier. Anfang des 20. Jahrhunderts legten Forscher*innen den Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit noch auf die Erforschung von Krebserkrankungen. Inzwischen nutzen Wissenschaftler*innen nahezu aller biologischen Fachrichtungen die Maus als Modellorganismus.
- Lat.: Mus musculus f. domestica, die domestizierte Form der Hausmaus aus der Ordnung der Nagetiere (Rodentia)
- Bis zu 95 Prozent genetische Übereinstimmung mit dem Menschen
- Eignet sich gut, um die genetischen Grundlagen von Erkrankungen (Krebs, Alzheimer uvm.) zu entschlüsseln.
Tierschutzgerechte Haltung
Die Unterbringung unserer Mäuse erfolgt in Kleingruppen in speziellen Behausungen, die spezifisch tierwohlgerecht eingerichtet sind. Damit ein Tier zu einem Modellorganismus für die Wissenschaft werden kann, muss es mehrere Eigenschaften mitbringen: Es muss vergleichsweise klein und leicht zu halten sein. Außerdem sollte es sich schnell vermehren. Diese domestizierte Form der Hausmaus hat eine sehr große genetische Übereinstimmung mit uns Menschen. Daher eignet sich die Farbmaus besonders gut, um die genetischen Grundlagen von Erkrankungen zu erforschen.
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